KI-Chat 1: Stellenrecherche, Aktualisierung Bewerberprofil

Hintergrund zum Dialog von KR mit der ChatGPT:

Als Dozent in der geförderten Weiterbildung arbeite ich nach vorgegebenen Wochenplänen. Die letzte Doppelstunde am Freitag hat immer das Thema: „Stellenrecherche, Aktualisierung Bewerberprofil“ Anmerkung: Das ist eine Forderung der Jobagentur. Was fällt dir dazu ein, damit ich die Teilnehmer optimal unterstützen kann?

ChatGPT:

Für die Gestaltung der letzten Doppelstunde am Freitag zum Thema „Stellenrecherche und Aktualisierung Bewerberprofil“ gibt es einige Ansätze, um den Teilnehmenden den größtmöglichen Nutzen zu bieten. Gerade weil es eine zentrale Anforderung der Jobagentur ist, kann man diese Doppelstunde nutzen, um gezielt die Kompetenzen der Teilnehmenden in der Stellensuche und der Pflege ihres Profils zu stärken. Hier einige Ideen:

  1. Gezielte Einführung in Stellenbörsen und Netzwerke
  • Übersicht von Stellenbörsen: Verschiedene Jobportale vorstellen (z.B. Indeed, StepStone, Monster, regionale Portale). Dabei auf die Spezialisierungen der Portale eingehen (z.B. Handwerk, IT, Bildung).
  • Arbeit mit der Jobbörse der Arbeitsagentur: Da die Arbeitsagentur oft auf die eigene Jobbörse setzt, kann eine Einführung in deren spezifische Funktionen und Filtermöglichkeiten hilfreich sein.
  • Soziale Netzwerke für Jobsuche nutzen: Einblick in die Nutzung von Netzwerken wie LinkedIn und Xing geben, die besonders für qualifizierte Fachkräfte und Akademiker wertvoll sein können.
  1. Aktualisierung und Optimierung des Bewerberprofils
  • Profilanalyse und -optimierung: Teilnehmer können ihre vorhandenen Profile mit klaren, aktuellen und relevanten Informationen füllen. Hier ist es sinnvoll, Checklisten zu geben, die darauf hinweisen, welche Informationen (z.B. letzte Tätigkeiten, erworbene Kompetenzen, Abschlüsse) unbedingt enthalten sein sollten.
  • Keyword-Optimierung: Gerade in digitalen Jobbörsen spielen Schlüsselwörter eine wichtige Rolle. Vermitteln Sie, wie die Teilnehmenden durch gezielte Begriffe (z.B. in der Berufsbezeichnung und den Qualifikationen) von Arbeitgebern besser gefunden werden.
  • Foto und Layout: Ein Bewerbungsfoto, das professionell wirkt, und ein gut strukturiertes Profil erhöhen die Chancen. Sie könnten z.B. eine Kurzberatung zur Bildwahl und Layoutgestaltung des Profils anbieten.
  1. Praktische Stellensuche und Filtertechnik
  • Live-Suche und Praxisübungen: Lassen Sie die Teilnehmenden direkt nach Stellen suchen, bei denen sie vor Ihren Augen die Filter anwenden. Sie können individuelle Schwerpunkte setzen, z.B. spezifische Berufsgruppen oder Regionen.
  • Speicher- und Benachrichtigungsfunktionen: Die meisten Plattformen bieten Möglichkeiten, Suchanfragen zu speichern oder E-Mail-Benachrichtigungen zu erhalten. Die Teilnehmenden sollten verstehen, wie sie diese Funktionen sinnvoll nutzen können, um keinen interessanten Job zu verpassen.
  1. Jobangebote analysieren und realistische Bewerbungsstrategie entwickeln
  • Stellenausschreibungen lesen und verstehen: Arbeiten Sie mit Beispielen, um gemeinsam zu analysieren, welche Anforderungen wichtig sind und wie Teilnehmende prüfen können, ob eine Position zu ihnen passt.
  • Eigenes Profil mit Anforderungen abgleichen: Vermitteln Sie, wie sie herausfinden können, ob sie die „Muss“- und „Kann“-Anforderungen eines Jobs erfüllen, und wie sie gezielt darauf eingehen können.
  1. Networking und verdeckter Arbeitsmarkt
  • Empfehlungen und Kontakte pflegen: Erklären Sie die Vorteile des Netzwerks und wie Empfehlungen oder indirekte Kontaktaufnahmen die Chancen verbessern.
  • Verdeckten Stellenmarkt nutzen: Der Großteil der offenen Positionen wird oft nicht öffentlich ausgeschrieben. Sie könnten zeigen, wie man durch Initiativbewerbungen oder über Kontakte an diese Jobs gelangt.
  1. Ziele setzen und Fortschritte dokumentieren
  • Erfolgskontrolle und Wochenziele: Es kann motivierend sein, sich wöchentliche Ziele zu setzen (z.B. „3 neue Stellen speichern und bewerben“ oder „1 neues Netzwerkprofil anlegen“). Teilnehmende könnten ihren Fortschritt dokumentieren, um bei Bedarf Unterstützung zu erhalten oder Strategien anzupassen.
  • Reflexion und Feedbackrunde: Lassen Sie die Teilnehmenden am Ende des Treffens kurz über ihre Erfahrungen und Ergebnisse berichten. So können Sie gezielt auf Probleme eingehen, und die Teilnehmenden profitieren vom gegenseitigen Austausch.

Durch diese strukturierte Herangehensweise geben Sie den Teilnehmenden das nötige Handwerkszeug an die Hand, um ihre Stellensuche und ihr Bewerberprofil nachhaltig und gezielt zu verbessern.

Du (KR):

Das passt schon ganz gut, aber bringe noch die Portale „Stepstone“ und „Indeed“ ins Spiel und ein Fallbeispiel für eine Initiativbewerbung.

ChatGPT:

Sehr gerne! Hier sind zusätzliche Details zu den Portalen StepStone und Indeed, sowie ein praktisches Fallbeispiel für eine Initiativbewerbung.

Ergänzungen zu StepStone und Indeed

Beide Portale zählen zu den größten und beliebtesten Jobbörsen und bieten verschiedene Funktionen, die Teilnehmende effektiv nutzen können.

  1. StepStone
    • Schwerpunkte: StepStone ist besonders stark in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten und bietet eine breite Auswahl an Stellenangeboten in Bereichen wie Wirtschaft, Technik, und Verwaltung.
    • Filterfunktionen und „Job-Alarm“: StepStone bietet vielseitige Filtermöglichkeiten (z.B. nach Berufsfeld, Standort, Erfahrungslevel) und einen „Job-Alarm“, mit dem automatisch passende Stellen per E-Mail zugeschickt werden.
    • Karriere-Ratgeber: Zusätzlich zu den Stellenangeboten gibt es wertvolle Artikel zu Bewerbungstipps und Karrierethemen, die für Weiterbildungs-Teilnehmende ebenfalls hilfreich sein können.
  2. Indeed
    • Schwerpunkte: Indeed ist international und besonders für eine Vielzahl von Branchen und Berufsfeldern geeignet, auch für weniger spezialisierte und allgemeine Tätigkeiten.
    • One-Click-Bewerbung und Lebenslauf-Datenbank: Indeed erlaubt oft eine schnelle Bewerbung durch den „One-Click-Bewerben“-Button. Zusätzlich können Nutzer ihr Profil öffentlich zugänglich machen, sodass potenzielle Arbeitgeber direkt auf sie zukommen können.
    • Filterung und Bewerbungsmanagement: Indeed bietet ebenfalls nützliche Filtermöglichkeiten und zeigt direkt an, wie viele Bewerbungen bereits auf eine Stelle eingegangen sind. Dies hilft, strategischer auszuwählen, wo die Chancen höher sein könnten.

Tipp für den Unterricht: Lassen Sie die Teilnehmenden jeweils eine Stellensuche auf beiden Plattformen durchführen und vergleichen, welche Ergebnisse bei ähnlichen Filtern herauskommen. Das kann ihnen helfen, die Eigenheiten und Stärken beider Portale kennenzulernen.

Fallbeispiel für eine Initiativbewerbung

Szenario

Eine Teilnehmerin, Frau Müller, ist gelernte Bürokauffrau und hat in der Weiterbildung zusätzliche Kenntnisse im Bereich „Projektassistenz“ erworben. Sie möchte sich in einem modernen mittelständischen Unternehmen in ihrer Region bewerben, da dort der Beruf „Projektassistenz“ häufig gefragt ist, aber aktuell keine Stelle ausgeschrieben ist.

Schritte zur Initiativbewerbung

  1. Recherche des Unternehmens: Frau Müller wählt ein Unternehmen, das in einer passenden Branche tätig ist (z.B. Logistik, Produktion), und besucht dessen Webseite. Dort recherchiert sie, welche Abteilungen zum Unternehmen gehören und welche Werte das Unternehmen vertritt.
  2. Kontakte knüpfen: Falls möglich, findet sie über Netzwerke wie LinkedIn einen Mitarbeiter aus der Personalabteilung oder, wenn vorhanden, einen Ansprechpartner für das Thema Projektassistenz. Sie kontaktiert diese Person mit einem kurzen Hinweis auf ihre Erfahrung und Interesse am Unternehmen.
  3. Anschreiben und Bewerbung: Frau Müller verfasst ein gezieltes Anschreiben, in dem sie deutlich macht, warum sie an diesem Unternehmen interessiert ist und welche Qualifikationen sie im Bereich Projektassistenz mitbringt. Im Anschreiben kann sie Bezug auf aktuelle Projekte oder Unternehmenswerte nehmen, die sie auf der Website gefunden hat.
  4. Follow-up und Bedanken: Eine Woche nach dem Versand der Bewerbung sendet Frau Müller eine kurze, freundliche E-Mail an den Ansprechpartner und erkundigt sich nach dem Stand ihrer Initiativbewerbung. Sie betont erneut ihr Interesse und fügt bei Bedarf eine zusätzliche Information über sich hinzu, z.B. eine neu erworbene Qualifikation.

Lerneffekt für die Teilnehmenden

Dieses Beispiel zeigt den Teilnehmenden:

  • Wie man durch gezielte Recherche die richtigen Ansprechpartner findet,
  • Wie eine Bewerbung auch ohne ausgeschriebene Stelle überzeugen kann,
  • Und wie wichtig ein aktives Nachfassen (Follow-up) für Initiativbewerbungen ist.

Praktische Übung zur Initiativbewerbung

Nach dem Beispiel können die Teilnehmenden für ihre Wunschbranche eine ähnliche Bewerbung verfassen. Sie können das Anschreiben in der Gruppe besprechen und gegenseitig Verbesserungsvorschläge machen. Alternativ könnten Sie auch Rollenspiele anbieten, bei denen sie üben, wie sie am Telefon oder per E-Mail erste Kontakte zu einem Unternehmen herstellen.

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